Wow! Bürger:innen von Malta haben während 1 Jahr kostenlos Zugang zu ChatGPT. Vorausgesetzt, sie absolvieren vorher einen KI-Grundlagenkurs über KI, praktische Anwendungen und den verantwortungsvollen Umgang mit KI. Was für eine tolle Idee!
💚 So erhalten alle, die das möchten, wertvolle Basisinformationen zu KI, was hilft, die Chancen und Risiken beim Einsatz von KI-Tools zu verstehen.
💚 Eine Folge davon ist, dass mehr Menschen die vielfältigen Möglichkeiten von KI-Tools ausprobieren.
💚 Gerade diese eigenen Erfahrungen sind wichtig und wertvoll, um sich eine eigene Meinung zu bilden. Privat wie beruflich. Das macht unabhängiger.
🇨🇭 Ich würde mir eine solche Bildungsoffensive in der Schweiz wünschen. Mit der Option, aus mehreren KI-Tools wie z.B. Claude, Gemini oder Le Chat auswählen zu können. Eine Auswahl zu haben, finde ich wichtig.
🇨🇭 Das Countries-Programm von OpenAI erinnert mich an die «Bildungsoffensive» von Microsoft und Co. Da müssen wir auf jeden Fall aufpassen, nicht in unerwünschte Abhängigkeit von einem Anbieter zu rutschen.
🇨🇭 Wichtig ist sicher auch, dass der KI-Grundkurs gut verständlich und praxisbezogen ist, um möglichst jene Menschen zu erreichen, die bisher keine Berührungspunkte zu KI haben. Zum Beispiel nutzen Männer KI-Tools deutlich mehr als Frauen. Auch Bildung, Alter oder Armut machen einen Unterschied.
In Malta wird der KI-Grundlagenkurs an der Universität Malta angeboten. Das erinnert mich an den gelungenen, kostenlosen Online-Kurs «Elements of AI» der Universität Helsinki – lange vor der Lancierung von ChatGPT. Auch das war eine Investition in die KI-Kompetenz der Bevölkerung.
Weiterführende Informationen:
👉🏼 Universität Helsinki: Kostenloser Online-Kurs «Elements of AI» (diverse Sprachen)
👉🏼 Wer das Thema verantwortungsvoller Umgang mit KI vertiefen möchte: CAS Digital Ethics an der Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ)
Anlass für diesen Post auf LinkedIn war der Artikel «Malta macht KI zum Volksgut» vom 17. Mai 2026 auf Golem.